Kloster und Kirche

Informationen zu Marienkirche und Franziskanerkloster

Blick über Marienplatz auf Kirche und Patersbogen (Foto: A. Kirschner)

Im Jahre 1644 übertrug der Osnabrücker Fürstbischof Franz Wilhelm von Wartenberg die Seelsorge an der Marienkirche den Franziskanern.

Seit dieser Zeit gibt es mit einer kurzen Unterbrechung im Kulturkampf eine ununterbrochene franziskanische Geschichte in Wiedenbrück. Für die Wiedenbrücker gehört das Kloster zu ihrer Stadt einfach dazu.

Mit dem Bau des heutigen Klosters wurde im Jahr 1667 begonnen. Ende des 19. Jahrhunderts kamen die im roten Backsteinbau errichteten Anbauten an der Mönchstraße und am Nonnenwall dazu. 

Die erste Kirche an diesem Ort stammt aus der Zeit um 1200. Die Weihe der heutigen Kirche war im Jahr 1470. Im 18. Jahrhundert ist sie mehrfach erweitert worden. Die letzte Renovierung fand im Jahr 2008 statt.

Die Marienkirche steht den Gläubigen für Gottesdienste, zur Beichte, zum stillen Gebet und für die Wallfahrten zum Gnadenbild, einer Pietà aus der Zeit um 1500, zur Verfügung.

Heute gibt es eine aktive Gemeinschaft von Brüdern. Neben der Seelsorge an der Marienkirche in Wiedenbrück und in der Umgebung ist die Jugendarbeit im Franziskushaus, dem Jugendgästehaus am Franziskanerkloster Schwerpunkt des franziskanischen Lebens.